Die wichtigsten Schritte
Deine Messe in sechs Schritten
- Ziel festlegen: Neue Kontakte, Produktvorstellung oder Markenauftritt?
- Fläche buchen und die technischen Richtlinien der Messe lesen.
- Stand planen: Rückwand, Theke, Display und Stauraum auswählen.
- Motive gestalten und die Druckdaten rechtzeitig abgeben.
- Flyer und Folder für die Gespräche am Stand bestellen.
- Transport, Aufbau und Standdienst organisieren.
Zeitplan: Was wann erledigt sein sollte
Je früher du planst, desto entspannter wird es. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:
| Wann | Was |
|---|---|
| 6 bis 12 Monate vorher | Messe auswählen, Fläche buchen, Budget festlegen |
| 3 bis 6 Monate vorher | Standkonzept entwickeln, Systeme auswählen, Angebot einholen |
| 6 bis 8 Wochen vorher | Motive fertigstellen, Druckdaten abgeben, Flyer und Folder bestellen |
| 2 Wochen vorher | Probeaufbau, Packliste, Standdienst einteilen |
| Am Messetag | Aufbauen, Stand prüfen, Gespräche führen |
Wie viel Vorlauf deine Systeme und Drucke brauchen, sagen wir dir direkt mit dem Angebot. Bei kurzfristigen Messen finden wir meist trotzdem eine Lösung.
Standfläche und Standart
Wie viele Seiten deines Stands offen sind, bestimmt, wo Wände stehen und wo Besucher hereinkommen:
- Reihenstand: eine offene Seite, Rückwand und zwei Seitenwände.
- Eckstand: zwei offene Seiten, meist mit einer Wand über Eck.
- Kopfstand: drei offene Seiten, oft mit einer zentralen Rückwand.
- Inselstand: von allen Seiten offen, Wände stehen frei im Stand.
Für die üblichen Größen von 2 × 3 bis 6 × 4 m gibt es fertig geplante Messestand-Sets. Jedes Set zeigt im Grundriss, wie Wände und Theke stehen.

Systeme auswählen
Ein Messestand besteht meist aus wenigen Bausteinen. Diese Fragen helfen bei der Auswahl:
- Rückwand: Soll sie leuchten? Mit BIG LEDUP und LEDUP fällt dein Stand schon aus dem Gang auf.
- Theke: Eine beleuchtete COUNTER Theke ist Anlaufpunkt und Stauraum zugleich.
- Bewegtbild: Für Videos und Präsentationen eignet sich ein DIGIUP Display.
- Stauraum: Eine Kabine mit Tür nimmt Jacken, Taschen und Prospekte auf.
Du nutzt die Systeme nur für eine Messe im Jahr? Dann lohnt sich ein Blick auf unseren Ratgeber Kaufen oder mieten.

Vorgaben der Messe beachten
Jede Messe hat technische Richtlinien. Lies sie früh, denn sie entscheiden mit, was du aufbauen darfst:
- Brandschutz: Stoffe und Drucke müssen in der Regel schwer entflammbar sein. Mehr dazu im Ratgeber Brandschutz B1.
- Standhöhe: Oft ist eine maximale Bauhöhe vorgegeben, besonders an den Grenzen zum Nachbarstand.
- Strom: Für Leuchtwände und Displays brauchst du einen Stromanschluss. Bestell ihn rechtzeitig beim Veranstalter.
- Aufbauzeiten: Plane genug Zeit ein und kläre, wann du anliefern darfst.
Motive und Drucke
Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie stehen bleiben. Halte die Botschaft deshalb kurz: Logo, eine klare Aussage und ein starkes Bild. Das Logo gehört nach oben, damit es auch über den Köpfen der Besucher sichtbar bleibt.
Wie du die Druckdaten richtig anlegst, erklären wir im Ratgeber Druckdaten anlegen. Flyer, Folder und Plakate drucken wir dir im gleichen Design, damit Stand und Unterlagen zusammenpassen.
Transport, Aufbau und Packliste
Unsere Systeme werden ohne Werkzeug aufgebaut und reisen zerlegt in Taschen oder Koffern. Mach vor der Messe einen Probeaufbau. So weißt du, wie lange es dauert und ob alles da ist.
Packliste für den Messetag
- Verlängerungskabel und Mehrfachstecker
- Kabelbinder und Klebeband
- Weiches Tuch zum Reinigen von Theke und Display
- Flyer, Folder und Visitenkarten in ausreichender Menge
- Ladegeräte für Tablet und Smartphone
- Wasser und Snacks für das Standteam
Nach der Messe
Die Messe ist erst vorbei, wenn die Kontakte nachgefasst sind. Melde dich innerhalb weniger Tage bei den Gesprächspartnern. Pack die Systeme sauber und trocken ein und lagere die Drucke gerollt oder locker gefaltet. Für die nächste Messe tauschst du bei Bedarf nur das Motiv.
Sag uns Standfläche und Termin. Wir schlagen dir das passende Set vor und liefern die Drucke gleich mit.




